Projekte und Aktionen

aus dem Bereich "Soziale Stadt" 

Modellprojekte "Kooperationen" der obersten Baubehörde



* für Junge Erwachsene: „Fit machen fürs (Arbeits-)Leben“
- Februar 2010: Beendigung der zweiten und letzten Maßnahmengruppe (vom Herbst 2009)
- ausgelegt für 6 TeilnehmerInnen (junge, arbeitslose Menschen zwischen 18 und 25 Jahren)
- Kooperationspartner ARGE über Projekt AGH
- Einsatzbereiche: Instandhaltung und Pflege der Außenanlagen und Freiflächen; Vor-
und Nachbereitung von Aktionen und Veranstaltungen im Stadtteil Stockerhut (z.B.
Kunstgenuss bis Mitternacht, Flohmärkte/Basare, Suppenfest, Ferienaktionen, Frauen-
frühstück) sowie Hilfstätigkeiten auf Anfrage im Bereich bürgerschaftliches Engagement.

* für Frauen: „Frauen in Aktion“
- Beginn der Maßnahme: September 2009 für die Dauer von sechs Monaten
- ausgelegt für 10 Teilnehmerinnen (arbeitslose Frauen zwischen 20 und 55 Jahren)
- Kooperationspartner ARGE über Projekt AGH
- Einsatzbereiche: Hilfstätigkeiten im Cafe Mitte und Bürgersaal in den Bereichen
Raumpflege, Service, Küche und Materialpflege; Unterstützung bei Aktionen und
Projekten der Initiative e.V. im Gemeinwesen (Zuarbeiten, Vor- und Nachbereitung);
Zusätzliche Hilfsarbeiten bei Verwaltung, Monitoring, (Erstellung und Verteilung der
Stadtteilzeitung) sowie Planung, Durchführung und Weiterentwicklung von Märkten
im Stadtteil, Unterstützung bei der Essensausgabe in der Albert-Schweitzer-Schule.



Am 25. August veranstaltete die Initiative e. V. in Zusammenarbeit mit dem Cafe Mitte ein Brunch für geladene Gäste, das gleichzeitig als Schulung für die Teilnehmerinnen des Projektes „Kooperationen“ im Bereich Gastronomie diente. Das gründlich mit den Frauen geplante und vorbereitete Essen wurde anschließend unter Miteinbeziehung der Gäste reflektiert und unter verschiedensten Kriterien bewertet.

Modellprojekt „Frauen in Aktion“ (über „Kooperationen“)

Nach dem eigens erstellten Maßnahmenprofil werden die Teilnehmer-innen in zwei Schichten an fünf Tagen die Woche beschäftigt. Haupt-Einsatzbereich ist das Stadtteilzentrum mit Bürgersaal und dem „Cafe Mitte“. Die Frauen können gezielt Fertigkeiten in Gastronomie (z.B. Hygieneverordnungen) und Verwaltung (z. B. PC-Programme) erlernen. Daneben sorgen regelmäßige Einzel- und Gruppenarbeit für die Mög-lichkeit der persönlichen Zielsetzung und individuellen Reflexion sowie Erfahrungsaustausch und Entwicklung der Teamfähigkeit Spezifische Ausbildungsmodule durch eine Hotelfachfrau und Studentin der Wirtschaftspsychologie sowie ein abschließendes Praktikum runden die Maßnahme ab.            

                            

Die Altersverteilung der Frauen im Projekt. Die Mischung der unterschiedlichen Altersklassen ergab eine deutliche Bereicherung durch den Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe. Fast alle Teilnehmerinn hatten Kinder in den unterschiedlichsten Altersgruppen (insgesamt 64 Kinde), zwei von ihnen waren während der Maßnahme schwanger.

Ausbildungssituation



Im vergangenen Jahr liefen insgesamt drei Maßnahmen mit insgesamt 51 zugewiesenen Frauen (Maßn1:22 / Maßn2:13 / Maßn. 3:16) von denen jedoch insgesamt 10 Frauen nicht erschienen (5/2/3) Die Diagramme weisen die Ausbildungssituation aller tatsächlich erschienenen Teilnehmerinnen aus den insgesamt drei- Maßnahmen auf.





Projektarbeit „Ganztagsklasse“ der Albert-Schweitzer-Schule

Bereits im zweiten (Schul-)jahr gibt es in der dritten Jahrgangsstufe der Albert-Schweitzer Schule eine Ganztagsklasse Die Schulzeiten sind hier von 8.15 Uhr bis 16.00 Uhr festgelegt und beinhalten mehrere Pausen sowie ein gemeinsames Mittagessen. Für diese Klasse findet an jedem Mittwoch ab 13.30 Uhr ein Projektnachmittag statt, den als Kooperationspartner die Initiative e. V. gestaltet. Diese Projektarbeit wird nach den Grundsätzen der Partizipation, d. h. mit einer möglichst großen Beteiligung der Schülerinnen und Schüler, sowie der sozialen und ökologischen Einbindung und Entwicklung der jungen Menschen durchgeführt und ist mit Schulleitung, Lehrkräften und Eltern vernetzt.


Gestaltungsinhalte der Projektnachmittage – exemplarisch - :

- Basteln von Tontöpfen                                  - Trommel-Workshop

- Basteln mit Aulastühlen                                 - Plätzchen backen

- Film „Polar Express“                                     - Basteln von Vogelscheuchen

- Weidenzweige basteln                                   - Film „die Kinder von Bullerbü“

- Thema „Freundschaft“                                  - Arbeit in der Kräuterschnecke

- Ausflug ins Stadtteilzentrum                           - Spielnachmittag


Ziele der Projektarbeit:

Soziales Lernen in der Klassengemeinschaft; Beteiligungsformen und Engagement erlernen und anwenden; Neue Ideen selbst entwickeln und mit anderen gemeinsam durchführen; Sozial- und Teamfähigkeit erlernen bzw. weiterentwickeln; Selbständige Mitarbeit und eigenständiges Handeln ermöglichen; Räume und Möglichkeiten der Schule erfahren und ausprobieren;
Räume und Möglichkeiten des Stadtteils bzw. der Stadt erfahren, ausprobieren und selbständig nutzen lernen.

Ausflug zum Spielplatz zur nötigen Entspannung
an der frischen Luft.



Vierzehn Jungen und Mädchen werden in 
der Ganztagesklasse betreut.


FOS - Projektarbeit 2010

Zu einer der schönsten und effizientesten Projekte der Sozialen Stadt zählt seit Beginn des Stadtteilprogrammes die Vernetzung mit der FOS, der Fachoberschule Weiden. Zum Schuljahresinhalt der elften Klasse im Bereich Sozialwesen zählt verbindlich der Einsatz in Zusammenarbeit mit der Initiative e. V. Jedes Jahr entstehen dabei neue kreative Projekte im Stockenhut, die in monatelanger Vorbereitungsarbeit geplant und organisiert werden. Dabei teilt sich die Klasse thematisch in Kleingruppen, die jeweils von einer Mitarbeiterin unserer Institution angeleitet und unterstützt werden. Die Durchführung der einzelnen Aktionen im Gemeinwesen stellt auch für die BewohnerInnen des Stockerhut einen kleinen Höhepunkt im Jahr dar. Mit Presse und geladenen Gästen erfahren die Aktionen breite Resonanz und Feed-back. Am Ende des Schuljahres schließt die gemeinsame Arbeit mit einem gemeinsamen Reflexionstreffen aller Gruppen.


Gruppe „Fahrradfest“

Zum Projekttag 3. Juli konnten große und kleine BesucherInnen auf dem Quartiersplatz ihre Fahr-räder untersuchen, reparieren, schmieren und umlackieren lassen. Für die Kinder wurde außerdem von Herrn Kumpf, dem Vorsitzenden der Weidener Verkehrs- wacht, ein Fahrradparcours angeboten. Am gleichzeitigen Flohmarkt waren unter anderem Fahrräder zu kleinen Preisen zu finden.





Gruppe „Klangweg

Die Erstellung eines Klangweges am Stockerhut war den SchülerInnen dieser FOS-Gruppe ein großes Anliegen. Gemeinsam mit Kindern aus dem Kinderhort Kreuz Christi gestalteten sie am 10. Juni auf der Wiesenfläche gegenüber dem Stadtteilzentrum eine sinnlich erlebbare kleine Klangstraße aus natürlichen Bestandteilen. Die Aktion fand am 11. Juni mit einer offiziellen Einweihung ihren krönenden Abschluss.



Gruppe „Move & Movie“

Am 20. Juni wurde im Bürgersaal des Stadtteilzentrums ein Film über den Stadtteil Stockerhut vorgestellt (Movie), den die Schülerinnen der FOS-Gruppe selbst gedreht hatten.. Mit Interviews und Berichten wollten sie damit zur Aufwertung des Stockerhut beitragen. Auf dem Quartiersplatz fanden zwischen den Filmvorführungen Tänze von Schülerinnen der Ballettschule Evelina Yosifova statt (Move). Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer organisierten Bewirtung für Alle!

Gruppe „Schustermooslohe“

Für den 11. und 12. Juni war  von der Projektgruppe ein engagierter hand- werklicher Großeinsatz in der Notunterkunft Schustermooslohe recherchiert und organisiert worden: neue Briefkästen wurden angebracht, Gänge renoviert und Blumen- sowie Gemüsebeete angelegt. Eine Aktion für und mit den Bewohnerinnen, die zum Abschluss dieser Aktion am Sonntag, den 13. Juni zum Grillfest in der Notunterkunft eingeladen waren.



Aktionen 2010 im Quartier Stockerhut



Faschingsgaudi für die Kleinen: Der erste Kinderfasching im Bürgersaal
des Stadtteilzentrums war ein voller Erfolg. 



Das Spielwagenfest 2010 - wie immer Höhepunkt der Ferienaktion am
Stockenhut – standdiesmal unter dem Motto „Der Spiel-wagen ist bunt“.
Höhepunkt der Feier war der Wettkampf zwischen Kindern und
prominenten Gästen.

Hier im Bild singt der Pantomimen-Chor, geleitet von Lukas Höllerer.



Sowie es in den Ferien das Wetter erlaubt, bieten wir Aktionen im Gemeinwesen – möglichst im Freien – für Kinder und/oder Jugendliche an. Die obigen Bilder zeigen von links nach rechts: Trampolinspringen in den Osterferien, Malen und Basteln in den Osterferien, Weihnachtsbasteln im Bürgersaal des Stadtteilzentrums.




Auch in diesem Jahr war die Initiative e. V. mit einem Angebot beim
 „Kunstgenuss bis Mitternacht“ im Bürgersaal des Stadtteilzentrums
vertreten: Mit einer Ausstellung des Künstlers Manfred Heibl
aus Weiherhammer und Aktionen  für Kinder: Bemalen von
CDs sowie Basteln von Laternen.
Bei ihrem Suppenfest am 17. März unterstützten wir die
Albert-Schweitzer -Schule mit selbst gemachten Suppen
und einer personellen Beteiligung beim Essensverkauf.
Ein weiteres Beispiel für gelungene Vernetzung von
Arbeitsbereichen (GWA, Soziale Stadt, AGH)  und der 
Kooperation im Gemeinwesen



Jeden zweiten Mittwoch im Monat wird für die Frauen im Stadtteil
Stockenhut ein Frühstück im Bürgersaal angeboten.
Der Zulauf ist mittlerweile sehr hoch Besonders erfreulich:
für dieses Angebot stellen sich regelmäßig fleissige
Helferinnen zur Verfügung
Als Bündnispartner der Aktion „Weiden ist bunt“
unterstützte die Initiative e.V. die Aufführung des
Theaterstückes „Elly und Ingo“ gegen Rechtsradikalismus
vom SJR, die am 11. März im Bürgersaal und dem
 „Cafe Mitte“ des Stadtteilzentrums stattfand.
Wir boten zu dieser Veranstaltung eine Saftbar an.

Auszug aus dem Jahresbericht 2010