Intensive Sozialpädagogische
Einzelbetreuung (ISE) Gemäß § 35 SGB VIII



I S E soll Jugendlichen gewährt werden, die intensiver Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung bedürfen. Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt. Sie soll den individuellen Bedürfnissen der / des Jugendlichen Rechnung tragen.



Eckpfeiler von ISE:
  • individuell
  • freiwillig
  • niederschwellig
  • akzeptierend
  • längerfristig
  • unterstützend bezügl. persönlicher Kompetenzen (Selbsthilfepotenzial)
  • alltagsbegleitend
  • flexibel
individuelle Zielbereiche:
  • psychische Stabilität
  • Identitätsentwicklung
  • Lebenspraxis
  • Wohnfähigkeit
  • schulische und berufliche Entwicklung
  • Familie
  • Umfeld und Sozialkontakte
  • Freizeit









         
        
Im Jahr 2010 wurde mit insgesamt acht Jugendlichen gearbeitet, mit sechs davon bereits seit dem Jahr zuvor. Da im Jahresverlauf vier Maßnahmen beendet werden konnten, wurden zum Jahreswechsel noch vier Jugendliche (3 m / 1 w) betreut.

Durch das Jugendamt Weiden erfolgten fünf weitere Anfragen, aus denen jedoch keine Arbeitsaufnahme resultierte.

 
Im vergangenen Jahr waren nur drei der betreuten Jugendlichen bereits volljährig. Die Arbeit mit Minderjährigen erfordert eine intensivere Auseinandersetzung und Zusammenarbeit mit dem Familiensystem.


Abgeschlossene Fälle:

                         

Dauer und Wohnform nach Abschluss der ISE-Maßnahmen.

                                                                                                                                 
     
Im Verlauf 2010 wurde mit deutlich mehr männlichen als weiblichen Jugendlichen gearbeitet.

Die Zuweisung der Fälle erfolgt aus-schließlich über das Jugendamt der Stadt Weiden.

Im vergangenen Jahr fanden zwei Fachkonferenzen mit den MitarbeiterInnen des ASD statt.


 Auszug aus dem Jahresbericht 2010