Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

als freier Träger der Jugendhilfe – mit Zugang über Jugendamt oder durch den Arbeitsbereich Krisenintervention

Unterstützung und Beratung im Familien-Alltag, durch psychodynamische und pädagogische Arbeit, Förderung der Selbsthilfekräfte und Anleitung vor allem in den Bereichen:


* Erziehung

Elternarbeit bei Erziehungsfragen und - problemen; Einzelarbeit mit Kindern


* Finanzen

Finanzielle Haushaltsplanung, Beratung bei Finanzproblemen und/oder Verschuldung, Information; Unterstützung bei Anträgen


* Einzelfallarbeit

Unterstützung und Beratung bei persönlichen Problemen
* Alltagsbewältigung

Vermittlung verschiedener Hilfen (z.B Beratungsstellen, Hilfen in besonderen Lebenslagen, Heime oder Tagesstätten; Verschiedene soziale, ambulante Dienste)







* Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen zur Optimierung der Hilfe (Jugendamt, Heime, Ämter...)





 

2010 wurde mit insgesamt 25 Fällen im Bereich Familienhilfe gearbeitet, zwei davon wurden nach ihrem Umzug in den Landkreis weiterhin betreut Der Einsatz im Arbeitsbereich umfasst die Bereiche Finanzhilfe, Lebens- und Erziehungsberatung, Einzelförderung und alltagspraktische Anleitung.

Über ein Drittel der Familienhilfe-Fälle entstand durch die aufsuchende Krisenarbeit des Vereins – die Verhinderung von Obdachlosigkeit – entstanden ist. Durch diesen Einstieg ist später ein leichterer Zugang zu anderen Lebens- und Problembereichen möglich.

Verhältnismäßig viele Familien fanden 2010 durch die Vermittlung von Bekannten, Verwandten oder eigene Recherche als so genannte „Selbstmelder“ den Weg zu uns (8).





 

 

Das Schaubild rechts verdeutlicht die Arbeitsphasen der Familienhilfe-Fälle zum Jahreswechsel:

Sieben Fälle konnten bis Ende 2010 abgeschlossen werden, eine dieser Familien wird nachsorgend betreut.

In zwölf Fällen bestand zum Jahreswechsel noch eine laufende Arbeit, sieben davon nehmen nur sporadisch Hilfe an(= offen). Hier ist jederzeit mit einem intensiveren Einsatz – wie etwa im Bereich „Verhinderung von Obdachlosigkeit“ – zu rechnen.

 


 
Auszug aus dem Jahresbericht 2010